Die Ruhe nach dem Sturm

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Jetzt ist es der zweite Tag nach der Präsenation der Diplomarbeit, und was kann ich sagen? Es war ein wunderschöner Tag. Es war wundervoll für mich meine Arbeit zu präsentieren und ich glaube auch, dass es den Zusehern gefallen hat. Zeit für mich ein bisschen zu resümieren und über das Erlebt und Geleistete nachzudenken.

Ich war aufgeregt und übermüdet. Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Nacht vor der Präsentation nicht schlafen würde, doch dann ging es sich irgendwie nicht anders aus. Alles musste noch aufkaschiert, die Daten verpackt und auf eine DVD gebrannt werden. Aber ich war wenigstens nicht so extrem wie der Lukas, der ganze zwei Tage ohne Schlaf auskommen musste. Gott sei Dank hat uns eine Welle der Euphorie bis zum lang ersehnten Zeitpunkt bei Bewusstsein gehalten.

Es war auf jeden Fall eine sehr seltsame Situation. Es hat sich alles ganz anders angefühlt, als erwartet. So als hätte man vor Freunden geredet und es war einfach nett da zu sein. Etwas ernster schon, aber nicht wirklich angespannt. Auch fast alle anderen Arbeiten, die gezeigt wurden waren tief beeindrucken. Die Hanna hat mich mit ihrem unglaublichen Projekt und wahnsinnig inspirierenden Prozess berührt. Ihr Endproduk war ein verdammt langer Banner, der die letzen 2880 Stunden dokumentierte. Und ich konnte wirklich die Tiefe und Hingabe in jedem Millimeter fühlen.

Hannas Projekt 2880 Stunden

Der Andi hat ein großartig konzipiertes Video-Projekt mit einer Viralen Marketing-Idee verbunden und für einen fiktiven Film mit dem Titel „No Response“ einen Teaser gedreht und geschnitten. Sehr düster, sehr unangenehm und genauso wie es sein soll. Auch auf seinem Blog lässt sich der Entwicklungsprozess schön nachvollziehen.

No Response

Und ich war nach der Präsentation einfach nur noch fertig. Todmüde, ausgelaugt und konnte nicht glauben, das es das jetzt gewesen sein sollte. Es ist so seltsam, dass plötzlich alles weg ist und nicht mehr wichtig, was vor ein paar Stunden noch meine Welt bedeutet hat. So habe ich um einen schönen Start in den nächsten Tag zu haben alles, alles vom Beethoven gepackt, geordnet und in eine riesen Schachtel gegeben, die jetzt auf meinem Kasten schlummert.

Aber es ist damit nicht vorbei. Ich werde die Arbeit noch den Leuten vom Kino heute Präsentieren und hier werde ich in den nächsten paar Einträgen einige Aspekte draus beleuchten. Dieses Projekt ist mir einfach zu wichitg um es nur so schnell zu erwähnen. Also macht euch Bereit für die volle Ladung Beethoven.


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  1. Ich habe deine Zeilen nur überflogen, aber der Satz „Was ich vorher in Filmen für kitschig und banal hielt wurde…