Atemberaubend: Microsoft Surface

Wer mich kennt weiß, dass ich mich nicht direkt als großer Microsoft-Fanatiker äußern würde, wohl eher im Gegenteil, doch was ich gerade neues von der Windows-Fabrik entdeckt habe, hat mich ins Staunen versetzt. Die neue Technologie heißt Surface und funktioniert praktisch wie ein digitaler Tisch mit einem Bildschirm als Oberfläche. Dieser wird jedoch nicht von Maus und Tastatur bedient, sonder ganz frei mit den Händen. Es lassen sich unglaubliche Dinge damit anstallen: zum Beispiel einfach Fotos hin- und herschieben, verkleinern, vergrößern, drehen, als wären sie auf Papier.

Microsoft Surface Logo

Gedacht ist diese neue Technologie, bei der Microsoft wohl gerade die Nase vorne hat, erst einmal für den öffentlichen Bereich von Hotellobbies, Geschäften oder Restaurants. Bestellt wird einfach aus einem interaktiven Menü, bezahlt indem man die Kreditkarte auf den Tisch legt und das konsumierte Gericht hinzieht. Auch Fotos werden nicht mehr per USB-Anschluss übertragen; die Kamera wird einfach auf den Tisch gelegt und man zieht die Dateien hin und her.

Microsoft Surface - der Tisch

Ich finde hier ist Microsoft wirklich etwas großartiges nach sechs Jahren Forschung und Entwicklung gelungen. Es lässt uns einen Blick erhaschen, wie unsere digitale Welt wohl in Zukunft aussehen könnte: einfacher, anfassbarer. Die Grenzen verschwimmen praktisch zwischen physischem und virtuellem Gegenstand, wenn man einfach ein Klingelton-File zum auf den Tisch liegende Handy ziehen kann. Eine genaue Demostration von ca. 18 Minuten (die sich lohnen) gibt es hier auf WinFuture zu sehen.

Microsoft Surface - Fotos verschieben, drehen, wenden…

Der Webauftritt von Surface ist nebenbei auch sehr nett gestaltet. Das Logo ebenso: einfach nachzuzeichnen aber eigenständig. Diesmal hat das Imperium um Bill Gates wohl gute Arbeit geleistet. Wer also von Zukunftsmöglichkeiten so fasziniert ist wie ich, wird die spannenden Videoclips auf der Website sicher genießen!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

  1. Ich habe deine Zeilen nur überflogen, aber der Satz „Was ich vorher in Filmen für kitschig und banal hielt wurde…