novum 03/09, Seite 73 und glücklich

Als ich damals zu studieren begonnen habe, habe ich auch die Design-Zeitschrift novum kennengelernt. Fasziniert von den schönen aufwendigen Covern und den tollen, inspirierenden Arbeiten, die sich im Inhalt verbergen, hatte ich die novum bald abonniert und horte sie seither bei mir zuhause. Eine Kategorie im Heft fand ich immer sehr spannend – die zwei auf je einer halben Seite vorgestellten Diplomarbeiten. Als ich dann soweit war meine Diplomarbeit zu machen, habe ich mir gewünscht, eine so gute Arbeit zu liefern, dass sie es wert sei, in der novum abgedruckt zu werden. Und jetzt ist es so weit! Das Beethoven ist in der novum vom März 2009! Und das nicht nur auf einer halben, sondern auf einer ganzen Seite, der ganzen Seite 73!

Den Text, den die Redakteure dazu geschrieben haben (ich habe ja nie mit einem von ihnen geredet oder gemailt) finde ich überraschend zutreffend! Anscheinend hat es genug Informationen für sie auf meiner Website gegeben und es wurde auch genau die richtige herausgefiltert. Überhaupt in die novum hineinzukommen war einfacher als ich dachte. Ich habe im September eine E-Mail mit einem Link zum Projekt an sie geschickt und gefragt, ob sie nicht Interesse daran hätten, die Arbeit zu veröffentlichen. Die Chefredakteurin persönlich, Bettina Schulz (welch Ehre!) hat mir dann vorgeschlagen, sie auf einer ganzen Seite im März abzudrucken, da hätten sie ein Special über Diplomarbeiten. Dann habe ich noch vor Weihnachten eine CD mit Fotos an die Redaktion geschickt und das war es!

Im Moment ist es für mich wunderschön dieses Etappenziel erreicht zu haben. Ich bin wirklich in der novum, das erste Design-Magazin, das eine Arbeit von mir abdruckt! Meine Diplomarbeit war wirklich gut genug für die novum! Wie wundervoll! Jetzt, nach der Uni, wo Arbeitsalltag, Akquisition und Sozialversicherungsbeiträge in mein Leben getreten sind, erfüllt es mich mit Stolz und setzt mir ein neues Ziel: ich möchte auch in meinen jetzt realen Projekten so viel Leidenschaft stecken können, wie in meine Diplomarbeit damals. Ich möchte meine Kunden so führen können, dass sie vielleicht auch etwas gewagtes annehmen können. Ich möchte zeigen, dass solche Ideen auch in der Realität Bestand haben und nicht nur in der Fiktion.

Wer jetzt diese novum-Ausgabe im Handel noch nicht finden sollte, den kann ich beruhigen. Als Abonnent bin ich ja bevorzugt und erhalte das Exemplar vom nächsten Monat bereits zwei Wochen im Voraus. Also abwarten und dann in den Fachzeitschriftenhandel. Wer möchte kann auch ein Autogramm von mir drauf haben. Von meiner ersten Publikation in einem Design-Magazin …


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  1. Ich habe deine Zeilen nur überflogen, aber der Satz „Was ich vorher in Filmen für kitschig und banal hielt wurde…