{"id":3654,"date":"2013-11-11T08:01:22","date_gmt":"2013-11-11T07:01:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zeichenschatz.net\/?p=3654"},"modified":"2013-11-11T08:01:22","modified_gmt":"2013-11-11T07:01:22","slug":"webdesigner-keine-angst-vor-content","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zeichenschatz.net\/en\/webdesign\/webdesigner-keine-angst-vor-content\/","title":{"rendered":"Web Designer: Keine Angst vor Content"},"content":{"rendered":"<p class=\"leadin\">F\u00fcr eine Session am <a title=\"UX Camp Vienna\" href=\"http:\/\/www.uxcamp.at\">UX-Camp Vienna<\/a> letzten Samstag habe ich diesen Vortrag vorbereitet. Schon l\u00e4nger besch\u00e4ftigt mich das Thema Content First, denn ich halte es f\u00fcr mehr als ein aktuelles Buzzword der Webdesigner-Welt. Ich wollte den Rahmen nutzen um meine Erkenntnisse zu teilen und von den Erfahrungen anderer zu lernen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3665\" alt=\"Oliver Sch\u00f6ndorfer in der Session \u201eKeine Angst vor Content\u201c am UX Camp Vienna 2013 \u2013 Foto: Brigitte Alice Radl\" src=\"https:\/\/zeichenschatz.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/oliver-schoendorfer-content-session-ux-camp-vienna-2013-1-720x540.jpg\" width=\"720\" height=\"540\" \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Foto: Brigitte Alice Radl<\/p>\n<h3>Warum mir das Thema wichtig ist<\/h3>\n<p>Kurz gesagt weil ich dadurch besser und nachhaltiger arbeite. Am Anfang sah ich meine Aufgabe als Designer darin etwas zu versch\u00f6nern. Ich mache ein tolles Layout mit ein paar Templates und\u00a0<s>irgendwelche<\/s>\u00a0Inhalte landen am Ende in diesem Layout. Schon vor l\u00e4ngerer Zeit habe ich ein\u00a0<strong>ern\u00fcchterndes Gef\u00fchl<\/strong>\u00a0erlebt. N\u00e4mlich dann, wenn ich bemerkt habe, dass sich der Content nicht wirklich mit dem Design verschr\u00e4nkt. Das ganze sch\u00f6ne Design, das ganze Planen f\u00fcr ein mittelm\u00e4\u00dfiges Endprodukt. Und daf\u00fcr ist nicht der Kunde als Content Creator alleine verantwortlich, ich bin es ebenso. Denn mein Prozess sollte es zulassen, dass wir uns auf einander abstimmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Warum \u00fcberhaupt Content first?<\/h3>\n<p>Die Zeiten der exzessiven Effekthascherei, wie es damals unter Flash beliebt war, sind vorbei (<a title=\"Cool, aber wirklich n\u00f6tig?\" href=\"http:\/\/moto.oakley.com\/\">oder fast<\/a>). Mit\u00a0<strong>Responsive Webdesign<\/strong>\u00a0bezieht sich das Internet noch deutlicher auf seinen inhaltlichen Kern und das ist meistens Text. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen es auch Bilder, Videos, Audio, etc. sein, doch\u00a0<strong>Text ist das dominante Medium im Web.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3659\" alt=\"Design als Rettungsreifen\" src=\"https:\/\/zeichenschatz.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/design-als-rettungsreifen-1-720x405.png\" width=\"720\" height=\"405\" \/><\/p>\n<p>Der User l\u00e4sst sich nicht mehr so leicht blenden. Auf Smartphones mit wenig Platz am Bildschirm bleibt das Wesentliche. Und das muss gut sein, schickes Design kann hier (und auch sonst) nicht \u201eretten\u201c. Es gibt weniger Geduld und weniger Toleranz f\u00fcr unn\u00fctze Dekoration, Werbebl\u00f6cke und Ablenkungen, die nicht das unterst\u00fctzen wof\u00fcr die Besucher da sind. Vielleicht hat es mit der Emanzipation des Internets zu tun? Es geht nicht mehr darum einfach Inhalte von Printmedien irgendwie auf den Bildschirm zu bringen, sondern sie mediengerecht f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse der User anzupassen, den User dort abzohlen wo er ist.<\/p>\n<blockquote><p>\u201cI want to connect my website with this audience [\u2026] so they need to see the things that allow that to happen. And without understanding the content our designs are just guesses.\u201d<\/p>\n<footer><cite>Steve Fisher in <a title=\"The Web Ahead \u2013 Content Structure with Steve Fisher\" href=\"http:\/\/5by5.tv\/webahead\/57\">The Web Ahead 57<\/a>, Minute 28:29<\/cite><\/footer>\n<\/blockquote>\n<h3>Die Rolle des Designers<\/h3>\n<p>Die gute Nachricht: ich erfahre tendenziell, dass Kunden professionelle Gestaltung immer wichtiger wird. Die schlechte Nachricht: Viele Kunden glauben mit gutem Design schlechten Inhalt \u201eretten\u201c zu k\u00f6nnen. Ich selbst sehe mich als Designer nicht als jemand der Dinge aufh\u00fcbscht. Ich m\u00f6chte Kundinnen und Kunden beraten, Inhalten die passende Form verleihen und dadurch nachhaltige L\u00f6sungen schaffen.<\/p>\n<blockquote><p>\u201cContent precedes design. Design in the absence of content is not design, it&#8217;s decoration.\u201d<\/p>\n<footer><cite>Jeffrey Zeldman \u00fcber <a title=\"Jeffrey Zeldman\" href=\"https:\/\/twitter.com\/zeldman\/status\/804159148\">Twitter<\/a><\/cite><\/footer>\n<\/blockquote>\n<p>Nat\u00fcrlich kann eine inhaltlich gute Idee ihre Wurzeln auch in der Gestaltung haben, doch eine reine Design-First Herangehensweise kann gef\u00e4hrlich sein. Wir bewegen uns als Gestalter dann in die Richtung der Template-Designer. Wir schaffen leere Gef\u00e4\u00dfe die im schlimmsten Fall mit unpassenden Inhalten gef\u00fcllt werden.<\/p>\n<h3>Designer loves Content?<\/h3>\n<p>Dann sollten wir doch als Designer alle Content lieben? In einer idealen Welt werden wir so n\u00e4mlich vom Kern der Sache inspiriert. Unser Design wird besser und nachhaltiger und macht schlussendlich das, wof\u00fcr es eigentlich gedacht ist: Inhalte formal unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3660\" alt=\"Designer loves Content\" src=\"https:\/\/zeichenschatz.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/designer-loves-content-1-720x405.png\" width=\"720\" height=\"405\" \/><\/p>\n<h3>Drei Ausreden<\/h3>\n<p>Und dennoch: Ich habe das Gef\u00fchl, dass Webdesignern es eher vermeiden wollen wirklich viel mit den Inhalten zu tun zu haben. Ich nehme mich hier selbst nicht aus, denn es bedeutet Aufwand sich damit auseinander zu setzen, vor allem, wenn man Inhaltserstellung nicht als seine Kernkompetenz sieht. Dann folgen Ausfl\u00fcchte:<\/p>\n<h4>1. Es ist m\u00fchsam<\/h4>\n<p>In erster Linie wirkt es m\u00fchsamer sich mit echten Inhalten zu besch\u00e4ftigen wenn man einfach Lorem ipsum und ein sch\u00f6nes Stockfoto ins Layout knallen kann. Was aber noch viel m\u00fchsamer ist, ist nachher die Fehler des Layouts ausbessern zu m\u00fcssen, weil man merkt, dass Inhalt und Form nicht zusammen passen. So gesehen ist Lorem ipsum nur eine Zeitbombe. Das Auseinandersetzen mit dem Content <strong>erleichtert<\/strong> vieles, spart Zeit und Geld. Der Inhalt weist den Weg und zeigt was m\u00f6glich sein kann. Schlussendlich ist es einfach Teil des Jobs sich damit auseinander zu setzen (siehe n\u00e4chster Punkt).<\/p>\n<h4>2. Es ist nicht meine Aufgabe<\/h4>\n<p>\u201eWozu gibt es denn Texter oder Redakteure?\u201c &#8211; Das stimmt nat\u00fcrlich und\u00a0<em>ab<\/em>\u00a0einem gewissen Grad ist der Inhalt auch nicht die Aufgabe des Designers. Doch der Designer sollte den <strong>Inhalt verstehen<\/strong>, seine <strong>Struktur,<\/strong> seine <strong>Funktion,<\/strong> wof\u00fcr er geschrieben ist. Mindestens auf dieser Meta-Ebene ist der Einfluss des Designers oder der Designerin notwendig. Um ehrlich zu sein \u2013 man braucht diese Informationen ja auch um sinnvoll gestalten zu k\u00f6nnen. Auch wenn es Redakteure und Texter f\u00fcr das Erstellen der eigentlichen Texte gibt, muss man mit ihnen reden, fragen was sie brauchen, welche Arten von Inhalt sie unterbringen wollen. Das\u00a0<em>ist<\/em> Aufgabe des Designers.<\/p>\n<h4>3. Der Inhalt ist schlecht<\/h4>\n<p>Dieser Grund l\u00e4sst mich auch jetzt noch am meisten zur\u00fcckschrecken. Ich sehe Content als einen Teil des Prozesses, m\u00f6chte das Design dessen Bed\u00fcrfnissen anpassen und dann merke ich, dass die Inhalte einfach grottenschlecht sind. Was mache ich dann? Schweigen? Es hinnehmen? Und am Ende kommt eine miese Website heraus? Im schlimmsten Fall werde ich gefragt, warum ich das nicht schon vorher angemerkt habe.<\/p>\n<p>Es ist eigentlich nicht die Angst davor, dass der Inhalt schlecht sein k\u00f6nnte, sonder eher <strong>meine Unsicherheit wie ich darauf reagieren soll.<\/strong> Wie kann ich Hilfestellung (auch \u00fcber Dritte) bieten, dass der Content qualitativ hochwertig wird? Wie kann ich Kunden dabei unterst\u00fctzen? Und wie kann ich sie \u00fcberzeugen, dass guter Inhalt Geld und Ressourcen ben\u00f6tigt?<\/p>\n<h3>F\u00fcnf Erfahrungen<\/h3>\n<h4>1. Content in den Prozess integrieren<\/h4>\n<p>Als Designer muss ich auf das Thema und dessen Stellenwert aufmerksam machen. Und zwar schon ganz am Anfang des Projektes. So kann die Inhaltserstellung eingeplant werden und man sich auf dem Weg abstimmen.<\/p>\n<h4>2. Mitspracherecht einfordern<\/h4>\n<p>Mit einem Blick von au\u00dfen sehen wir als Designer oft Unschl\u00fcssigkeiten in Struktur und Inhalt, die der Kunde gar nicht mehr hinterfragt. Hier sollten wir Mitspracherecht einfordern um Dinge gemeinsam optimieren zu k\u00f6nnen. In einer Beraterposition ist dies durchaus m\u00f6glich. Doch Vorsicht: irgendwo muss man auch seine Grenzen setzen, sonst kann es damit enden, dass man mehr mit den konkreten Texten zu tun hat, als man eigentlich m\u00f6chte.<\/p>\n<h4>3. Fr\u00fch im Browser arbeiten<\/h4>\n<p>Dem Kunden hilft eine M\u00f6glichkeit seinen Content irgendwo lebendig und in Aktion zu sehen. Niemand ist motiviert wenn man eine Website als Trockentraining komplett in Word schreibt, vor allem nicht, wenn es eine sehr umfangreiche Seite ist. Wenn man schon fr\u00fch ein CMS aufsetzt und der Kunde hier hineinarbeiten kann, k\u00f6nnen Designer, Developer und Kunde gemeinsam arbeiten. Und das auch schon bevor das Design fixfertig ist.<\/p>\n<h4>4. Contenterstellung muss im Alltag tragbar sein<\/h4>\n<p>Der Kunde muss bewusst Ressourcen haben die Inhaltserstellung im Alltag und in seine Prozesse zu integrieren. Es hat wenig Sinn ein Konzept zu erstellen, dass jede Woche neue Inhalte vorsieht, wenn dies nicht f\u00fcr den Kunden umsetzbar ist (auch wenn er es sich vielleicht w\u00fcnscht). Blogs sind z.B. ein gro\u00dfartiges Kommunikationsmedium, doch ist dem Kunden bewusst, dass er daf\u00fcr mindestens drei Stunden Zeit pro Woche investieren muss? Denn ein leeres Blog ist nur peinlich.<\/p>\n<h4>5. Finetuing einplanen<\/h4>\n<p>Eine Phase gemeinsamer Optimierung von Inhalt, Design und Code zwischen Kunde, Designer und Developer ist immer sinnvoll. Von der Illusion des pl\u00f6tzlich fertigen Kunstwerks muss man sich verabschieden. Man kann nur gute Ergebnisse liefern, wenn man sich die M\u00f6glichkeit offen l\u00e4sst zu erkennen wie alles im Zusammenspiel funktioniert. Und das vor dem geplanten Launch-Termin.<\/p>\n<h3>The Atomic Piece of Content<\/h3>\n<p>Steve Fisher beginnt die Zusammenarbeit mit seinen Kunden inhaltsbasiert. Zuerst macht es sich mit den bestehenden Inhalten vertraut (Content inventory). Dann h\u00e4lt er mit den Kunden einen Workshop, der auch \u00fcber mehrere Tage gehen kann. Er verfolgt dabei diesen Prozess:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Content Audit and Analysis<\/strong> \u2013 Gemeinsames Bewerten und Analysieren des vorhanden Inhalts der Website.<\/li>\n<li><strong>Definieren der UX-Vision und Ziele des Projekts<\/strong> \u2013 dies schafft die Grundlage auf der zuk\u00fcnftige Entscheidungen beurteilt werden.<\/li>\n<li><strong>Content-Modeling und Priorisierung<\/strong> \u2013 Man \u00fcberlegt sich f\u00fcr jede einzelne Seite welche Inhalte darin vorkommen sollten und ordnet diesen Gruppen zu. Gruppe 1 sind <strong>essenzielle Inhalte<\/strong> ohne die die Seite keinen Sinn h\u00e4tte. Gruppe 2 sind <strong>unterst\u00fctzende Inhalte,<\/strong> die vertiefen. In Gruppe 3 kommt <strong>Verzichtbares<\/strong>\u00a0\u2013 alles was zwar ganz nett ist, man aber auch weglassen k\u00f6nnte.<\/li>\n<\/ol>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3658\" alt=\"Atomic Piece of Content\" src=\"https:\/\/zeichenschatz.net\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/atomic-piece-of-content-1-720x404.png\" width=\"720\" height=\"404\" \/><\/p>\n<p>Ziel ist es f\u00fcr jede Seite den <strong>wichtigsten Inhalt<\/strong> zu finden um den sich alles andere dreht, wie in einem Atommodell. Daf\u00fcr ordnet man die einzelnen St\u00fccke des Contents innerhalb der drei Gruppen noch einmal nach Wichtigkeit. Meistens sind die ersten beiden Inhaltsst\u00fccke in Gruppe 1 diese Atomic Pieces of Content, der essenzielle Inhalt einer Seite. Den Prozess im Detail beschrieben findet man im Podcasts <a title=\"The Web Ahead \u2013 Content Structure with Steve Fisher\" href=\"http:\/\/5by5.tv\/webahead\/57\">The Web Ahead #57<\/a>\u00a0ab Minute 7:30.<\/p>\n<h3><span style=\"font-size: 1.17em;\">Wie geht ihr vor?<\/span><\/h3>\n<p>Ich selbst finde das Vorgehen des Atomic Piece of Content schon zu aufwendig um es (als Designer) selbst machen zu wollen. Hierf\u00fcr braucht es (vor allem bei gr\u00f6\u00dferen Websites)\u00a0<strong>Content Strategists,<\/strong> deren Aufgabenbereich genau das ist. Denn mit diesen Ergebnissen m\u00f6chte ich arbeiten. Doch wie geht ihr vor? Welche Wege gibt es noch? Wie \u00fcberzeugt ihr Kunden davon, dass guter Inhalt auch eine Investition ist? Ich freue mich \u00fcber Kommentare!<\/p>\n<h3>Mehr dazu<\/h3>\n<ul>\n<li>Meine Pr\u00e4sentation\u00a0<a title=\"Keine Angst vor Content auf Slideshare\" href=\"http:\/\/de.slideshare.net\/zeichenschatz\/keine-angst-vor-content-eine-selbsthilfegruppe-fr-designer\">Keine Angst vor Content<\/a>\u00a0auf Slideshare<\/li>\n<li>Blogartikel von\u00a0Brigitte Alice Radl\u00a0<a title=\"UX Camp Vienna mit Content im Blick\" href=\"http:\/\/brigittealice.wordpress.com\/2013\/11\/09\/ux-camp-vienna\/\">UX Camp Vienna mit Content im Blick<\/a><\/li>\n<li>Pr\u00e4sentation <a title=\"Iterative Inhaltsentwicklung &amp; Testen von Content Concepts auf Slideshare\" href=\"http:\/\/de.slideshare.net\/brigittealiceradl\/u-xcampvie\">Iterative Inhaltsentwicklung &amp; Testen von Content Concepts<\/a> von Brigitte Alice Radl<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine Session am UX-Camp Vienna letzten Samstag habe ich diesen Vortrag vorbereitet. 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